IntoDance ist ein inklusives Tanztraining für Menschen mit Bewegungseinschränkungen, die durch chronische Erkrankungen hervorgerufen werden

Das nächste Tanztrainig

Komm vorbei! Das erste Training ist kostenlos!

Unser nächstes Training findet im Nachbarschaftshaus Friedenau am 19.9, 11 Uhr statt. Man muss unbedingt vorher anmelden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung unter: (030) 859951-330/-333 oder [email protected]

Wir haben auch Zoom-Online Trainings. Das nächste Zoom Training ist am 16.9 um 17.30 Uhr. Bitte hier anmelden, um eine Zoom Einladung zu bekommen: [email protected]nachbarschaftshaus.de

Besuche gerne unsere online Trainings auf der „Tanz daheim Plattform“

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Unsere Geschichte

Die ersten Trainings von IntoDance führten wir im Frühjahr 2017 in den Studios des Staatsballett Berlin durch. Wir starteten damals noch mit einer kleinen Gruppe. Doch alle waren motiviert und inspiriert und immer schneller wuchs die Gruppe.

Nachdem wir versuchsweise mit einigen Trainings begonnen hatten, äußerten unsere teilnehmenden Tänzer*innen bald den Wunsch nach einer Fortführung und dem Ausbau der Trainings. Gleichzeitig erkannten wir, wie viel auch uns die Durchführung eines solchen Trainings bedeutete. Es wurde schnell deutlich, dass die sichere Atmosphäre für das Erfahren und Erleben von Tanz in den Trainings eine Bereicherung mit sich brachte, die sich in unseren Alltag fortsetzte. Dies motivierte uns dazu die Trainings fortzusetzen und den Verein IntoDance e.V. im Juli 2018 zu gründen.

Inspiriert waren wir durch die Arbeit von Andrew Greenwood, der am Het National OperaBallett in Amsterdam Tanztrainings für Menschen mit Multiple Sklerose oder Parkinson anbietet. Anfang 2017  führte Andrew Greenwood ein Teacher’s Training in Berlin durch. Hier trafen wir fünf Gründerinnen Soraya, Anneli, Stephanie, Miriam und Kathy uns. Alle brachten bereits Erfahrungen als Performerinnen und Pädagoginnen mit. Der Workshop war der Auftakt, der zu der Idee führte, regelmäßige Tanztrainings für Menschen mit Bewegungseinschränkungen, die durch Multiple Sklerose oder Parkinson hervorgerufen werden können, in Berlin anzubieten.

IntoDance-Trainings sind das Ergebnis gegenseitigen Austausches. Wir sind froh unser Wissen aus den Bereichen von Tanz, Pantomime, Pädagogik und theoretisches Wissen im Training teilen zu können. Gleichzeitig lernen wir auch sehr viel von und im Zusammensein mit der Gruppe, die wir unterrichten, lernen. Die Teilnehmenden sind haben sich in den vergangenen Jahren oft beim Aufbau des Projektes beteiligt und sind ein fester Bestandteil geworden. Unser Wunsch ist es weiter zu wachsen, Wissen und Erfahrungen auszutauschen, von unseren teilnehmenden weiter Tänzer*innen zu lernen und den Tanz zu genießen.

Unser Tanztraining

Ist das Tanztraining etwas für mich?

In allen Menschen stecken Tänzer*innen. Unser Kurs zielt darauf ab, diese Tänzer*innen in Ihnen zu stärken.  IntoDance-Kurse wurden für Menschen, die Multiple Sklerose oder Parkinson haben entwickelt. Dennoch sind die Klassen so gestaltet, dass Menschen aller Fähigkeiten Tanz erleben und entdecken können.

Warum sollte ich tanzen?

Auf der Grundlage der aktuellen Literatur zielt unsere Methode darauf ab, jeden Aspekt des Wohlbefindens eines Menschen zu verbessern. Inspiriert durch unsere Erfahrung als Künstlerinnen, Tänzerinnen und Pädagoginnen integriert unsere Methode verschiedene Elemente des Tanzes in das Training. Das ermöglicht den Tanzenden, die physischen, psychischen und psychosozialen Vorteile des Tanzes zu genießen.

Gesundheitliche Vorteile

IntoDance, integriert verschiedene Elemente des Tanzes Training. Ziel ist es, das Körperbewusstsein durch Bewegung zu steigern und die Entspannung zu fördern. Muskelverspannungen und Stress können abgebaut werden, während gleichzeitig die Koordination und das Gleichgewicht verbessert werden können.

Tanz als künstlerischer Ausdruck

Der Kurs soll die Tür für Kreativität und Selbstfindung öffnen. Diese Kombination ermöglicht den Tanzenden eine regelmäßige positive Erfahrung und verleiht ihnen ein Gemeinschaftsgefühl außerhalb ihres Alltags. Die Essenz des Unterrichts basiert nicht nur auf den Vorteilen der Bewegung, sondern ist primär künstlerisch. Dies gibt unseren Tänzern die Möglichkeit, der Schönheit, Sensibilität und Theatralik des Tanzes zu begegnen und gleichzeitig ihre Fähigkeiten der Körperwahrnehmung und Muskelkraft zu steigern.

Ziel des Tanztrainings

Der Unterricht ist so strukturiert, dass unsere Teilnehmer*innen eine freudige Reise unternehmen, um den persönlichen Zugang zum Tanz zu entdecken. Der Trainingsaufbau und die Methodik unterstützt die Verbindung zwischen Körper, Geist und Seele durch Atemtechniken, Bilder, Bewegungserkundung, Musik und Choreographie in einer offenen, freundlichen und sicheren Umgebung.

Kaffeetrinken und Austausch

Als Teil des Kurses und ebenso wichtig ist der anschließende Austausch. Alle Teilnehmenden sind eingeladen, ihre Erfahrungen und Rückmeldungen aus dem Unterricht zu teilen und gleichzeitig eine verdiente und entspannte Zeit in der Kantine der Deutschen Oper zu verbringen.

Praktische Informationen 

  • Unsere Klassen sind für Menschen unterschiedlichen Behinderungen geeignet und offen, und der Zugang zum Studio ist rollstuhlgerecht.
  • Bequeme Kleidung und Socken/Gymnastikschuhe werden empfohlen, sind aber nicht notwendig.
  • Sie können sich für einen Kurs über das Formular „Anmeldung zum Kurs“ anmelden oder uns per E-Mail oder Telefon kontaktieren.

Mach mit

Melde dich zum Tanztraining an

Du bist herzlich eingeladen, unserer Training auszuprobieren. Kommen vorbei und tanze mit uns!

Werde Partner

Wenn Sie von unserer Arbeit inspiriert sind, laden wir Sie zur Zusammenarbeit ein. Bitte kontaktieren Sie uns und helfen Sie uns, die Freude am Tanz zu verbreiten!

Werde Tanztrainer*in

Wir suchen nach Menschen, die ihr Fachwissen mit uns teilen und mit uns tanzen wollen. Wenn ihr daran interessiert seid, unserem Team beizutreten, kontaktiert uns bitte!

Unser Team

Soraya B. Bruno

IntoDance Gründerin, Tänzerin und Pädagogin

Im frühen Alter von drei Jahren habe ich in Argentinien angefangen zu tanzen. Als Kind liebte ich es zu Tanzen, egal zu welcher Musik. Ich baute mir meine Bühne im Hof und habe stundenlang für meine Familie getanzt. Mit 18 zog ich nach Buenos Aires um Tanz am etablierten Theatro Colon zu studieren. Nach meinem Abschluss fing ich an als professionelle Tänzerin zu arbeiten.

Während meiner Karriere als Tänzerin hatte ich die Möglichkeit viele Tanzrichtungen zu vertiefen (Ballett, Zeitgenössischer Tanz, Moderner Jazz-Dance und Tango) und mit unterschielichen Chroeografen in Theatern auf der ganzen Welt zu arbeiten. Jede Performance in der ich tanzte, egal welcher Stil, und alle Choreograf*innen mit denen ich arbeitete, sie alle trugen dazu bei mein Bewegungsvokabular und Körperbewusstsein zu erweitern und meine Liebe zum Tanz immer wieder neu zu erfahren.

Nach 25 Jahren Tanzkarriere habe ich entschieden mich mehr auf das Lehren von Tanz zu fokussieren. Zuletzt schloss ich meinen Master in Tanzpädagogik und -Lehre an der Royal Axademy of Dance und der Bath University ab. Das Studium eröffnete mir eine neue Perspektive auf Pädagogik und erlaubte mir Tanz in Verbindung mit Pädagogik und Forschung zu bringen. Dies ließ meine Neugierde wachsen und motivierte mich Angebote zu entwickeln, die die Vorteile von Tanz im professionellen, beruflichen und Freizeitbereich erlebbar machen.

Mit Anneli Chasemore lernte ich 2016 Andrew Greenwood und seine wunderbare Arbeit von Switch2Move kennen, bei der Tanztrainings für Menschen mit Multipler Sklerose, Parkinson und Demenz vom Creative Wellness Foundations Forum im Het Nationale Opera & Ballet in Amsterdam angeboten wurden. Dieses Forum war der erste Versuch professionell Tanzende mit verschiedenen Tanz & Wellness Angeboten in ganz Europa zusammen zu bringen. Wir waren begeistert von der Idee verschiedene Trainings auch in Deutschland anzubieten und nahmen uns selbst der Aufgabe uns Fähigkeiten anzueignen um diese Idee in die Tat umzusetzen. Als im Juli 2018 meine professionelle Tanzkarriere in Deutschland zu Ende ging, öffnete sich mit der Gründung von IntoDance e.V. eine neue Tür für mich.

Tanz ist für mich nicht nur ein Beruf, sondern eine Möglichkeit mich selbst neu zu erfahren und in Verbindung mit mir und anderen Menschen zu kommen und dabei meine Gefühle und mich selber anderen mitzuteilen. Jeden Tag lerne ich von meinen wunderbaren Kolleginnen und unseren Tänzer*innen bei IntoDance. Alle sind etwas Besonderes und tragen zu meinem persönlichen und beruflichen Wachstum bei.

Anneli Chasemore

IntoDance Gründerin, Tänzerin und Pädagogin

Stephanie Greenwald

IntoDance Gründerin, Tänzerin und Pädagogin

Als ich ein kleines Kind war fing ich an zu tanzen und wollte nie wieder aufhören. Sobald ich lernte, dass es Tanzperformances gibt, wusste ich wohin mein Weg gehen sollte. Ich wuchs in New York City auf und hatte dadurch die besondere Möglichkeit schon als junges Mädchen an der School of American Ballet zu lernen und viele Auftrittsmöglichkeiten zusammen mit dem New York City Ballet zu erleben.

Ich hatte glück und werde immer dankbar sein für meine 20 Jahre andauernde Karriere als professionelle Ballett-Tänzerin. Während dieser tanzte ich in verschiednen Companies der USA bis ich nach Deutschland kam um beim Staatsballett Berlin zu tanzen. Während meiner Karriere wurde ich zur Solistin befördert und tanzte bis zum Ende der Saison 2015/16. Seit dem arbeite ich für Tanz ist Klasse, einem pädagogischen Teilbereich des Staatsballett Berlin. Dort arbeite ich mit Kindern an neuen Performances und bringe die Welt des Balletts nach draußen zu neuen Zuschauer*innen. Diese Erfahrung ließ mich das Ballett und den Tanz durch andere Augen zu sehen und die Magie dessen wieder zu entdecken.

Meine Sicht auf Tanz wurde erneut erweitert, als ich die Methode von Andrew Greenwood kennenlernte und die Ausbildung in Switch2Move Methodik absolvierte. Das Unterrichten von Tanz für Menschen, die Multiple Sklerose oder Parkinson haben, zeigt mir wie wohltuend und heilend Tanz sein kann und führte mich zur Gründung des Vereines IntoDance. Im April 2017 fing ich an Soziale Arbeit zu studieren und wünsche mir Wege zu verwirklichen, auf denen Tanz und Soziale Arbeit sich verbinden und einander bereichern.

Ana Tarantino

IntoDance Tänzerin und Pädagogin

Seit ich mich erinnern kann hat Bewegung eine große Rolle in meinem Leben gespielt. Mein erster Kontakt mit Tanz war, als meine Mutter mich zur Ballettschule in Cordoba, Argentinien brachte, wo ich geboren bin. Damals war ich plötzlich verschwunden, nur damit meine Mutter mich bereits im Ballettstudio fand, wo ich versuchte mich zu bewegen und die Ballettstange zu erreichen. Ich erkannte damals, dass ich dabei war eine neue Welt zu entdecken.
Mein Traum von Tanz ging weiter. Ich fing an der Colin Theatre Ballet School in Buenos Aires an als ich 14 Jahre alt war. Jahre später brachten das Ballett und das Leben mich nach Deutschland, wo ich professionell weitertanzte und schließlich erkannte, dass das Lehren von Tanz mein Weg ist.

Im Jahr 2013 erlitt ich einen schweren Schlaganfall, welcher mich dazu zwang mein Leben zu ändern und neu anzufangen. Obwohl ich für mehrere Wochen eine Gehhilfe benötigte, war es keine Option für mich mit dem Tanzen aufzuhören. Mir wurde eine neue Chance gegeben und ich war entschlossen daran zu arbeiten. Meine Therapien nahmen viel Raum und als ich merkte, dass mir dabei etwas fehlte, brachte ich meine alte Stereoanlage mit in das Gymnastikstudio. Wenn niemand zuschaute, fing ich an mich langsam wieder zur Musik zu bewegen.

Am Anfang war es nicht leicht, aber ich fühlte mich ermutigt und motiviert. Nach 8 Wochen verließ ich die Rehaklinik und war bereits wieder am tanzen und wieder genesen. Im folgenden Jahr schloss ich meine pädagogische Ausbildung in Tanz ab und fing an Erwachsene und Kinder zu unterrichten.

Als eine Freundin mich zum Switch2Move workshop für Trainerinnen in Berlin mitnahm, konnte ich nicht aufhören zu weinen. Ich merkte, dass ich bereits am eigenen Körper erfahren habe, wie Musik und Bewegung die Lebensqualität bereichern können. In der Hoffnung meine professionelle und persönliche Erfahrung zu teilen und Menschen dabei zu begleiten die heilende Kraft von Tanz zu erfahren, wurde ich ein Teil vom IntoDance Team.

Kathlyn Pope

IntoDance Gründerin, Tänzerin und Pädagogin

Während ich meiner Karriere als Tänzerin, erzählte mein Vater von seinem Erstaunen über einen Satz, den ich gesagt habe, als ich 9 Jahre alt war: “Ich bin nur glücklich war, wenn ich tanze". Von diesem Moment an war meiner Familie klar, dass sie auf meine Tanzlehrerin hören musste, die sagte, dass sie nichts mehr für mich tun könne! So verließ ich im Alter von 11 Jahren mein Zuhause, um meinen Traum an einer Tanzschule zu verwirklichen. Mit 18 Jahren schloss ich die Königliche Ballettschule in London ab und trat dem Berliner Ballett an der Deutschen Oper Berlin bei.

Meine Bühnenkarriere erstreckt sich über 30 Jahre und ich hatte das große Glück, sowohl Proberäume als auch Weltbühnen mit Stars der Tanzwelt zu teilen. Ich lernte von Nurejew, Makarowa, Evdokimowa, Schaufuss, Béjart und Petit zu lernen, um nur einige zu nennen. Die Arbeit mit mehreren Choreographen und das performen ihrer individuellen Stile hat meine Tanzkenntnisse erweitert.

Meine kreativen Interessen haben mich zum Choreographieren, zur Organisation von Tanzveranstaltungen, zum Entwerfen von Bühnenbildern und sogar Stillkleidung geführt! Noch während ich auftrat, beteiligte ich an der Entwicklung des Ausbildungsprogramms für das Staatsballett, Berlin. Ich studierte Projektmanagement für Schulen an der Technischen Universität München und erhielt ein Lehrdiplom der Royal Academy of Dance, London. Meine eigenen Erfahrungen spielen heute eine große Rolle in meiner Arbeit. Besonders, wenn es darum geht, neue Wege zu finden und die Freude am Tanz an alle Lernenden jeden Alters, jedes Könnens und jedes Hintergrunds in verschiedenen Formaten und Orten weiterzugeben.

Becky Hicks

IntoDance Tänzerin und Pädagogin

Tanzen und in Bewegung sein war immer ein Teil meines Lebens. Schon von klein an, fing ich mit Ballett an und fing an, sobald ich älter war, und auch Erfahrungen mit Zeitgenössischem Tanz, Jazz Dance, Hip Hop, Stepptanz und Musical-Tanz an der Tanzschule „Bodywork“ in Cambridge zu sammeln. Hier wurde meine Leidenschaft für den Tanz und meine Technik geschult, was überging in eine professionelle Ausbildung mit bachelors degree im London Studio Centre in Kings Cross, London.
Nach meinem Abschluss war ich Teil der West End Show „Thriller Live“ und arbeitete für 10 Jahre als professionelle Tänzerin in London, wo ich für eine Vielzahl bekannter Künstler*innen wie Celine Dion, Florence and the Machine und Kylie Minogue tanzte.
Nachdem ich meine Abschlussarbeit über CandoCo, eine inklusive Tanzgruppe aus der UK, geschrieben hatte, war es für mich eine Ehre zusammen mit CandoCobei den Paralympic Closing Games zu performen. Diese Erfahrung vertiefte meine Bewunderung für die Vielzahl von Formen, die Tanz ermöglicht. Während ich bei TV-Shows und Performances auf der ganzen Welt tanzte, wo Zeitgenössischer Tanz, Lyrical Dance, Commercial Dance und Hip Hop Styles kombiniert wurden, wurde meine Leidenschaft für diese Kunstform vertieft.
Ich war motiviert weiter zu erforschen, wie ein Körper sich bewegen kann und fing mit einer Yoga-Ausbildung an. Meine Reise setzte sich fort nachdem ich bei Workshops in London und Berlin die Methode von Switch2Move erlernte, in der Bewegung als eine therapeutische Kunstform wirkt. Neben meiner Tanzkarriere biete ich Workshops an, die eine „nicht-lineare“ Bewegungen, Yoga Technik und Bewegungsmeditationen verkörpern, zusammen mit Themen und Impulsen, die eine kreativen und forschenden Weg bereiten um sich auszudrücken, neu zu erleben und Spannungen in der Bewegung loszulassen.

Miriam Flick

IntoDance Gründerin, Tänzerin und Pädagogin

Meine Begeisterung für die Erzählung von Geschichten, das Kreieren von Bildern in der Bewegung und die Suche nach neuen Wegen mit Menschen Kunst zu schaffen führten mich auf eine Reise von der Sozialen Arbeit über das Theater bis hin zur Entdeckung von Tanz und dem wie Tanz sein kann.

Während meines Studiums der Sozialen Arbeit war ich begeistert wie das Theaterspiel neue Seiten in meinen Studienkolleginnen hervorrief und weckte den Wunsch diese Erfahrungen auch anderen Menschen zugänglich zu machen. Praktikas bei Theatern und Companies in ganz Deutschland lehrten mich, wie ich verschiedene Gruppen unterrichten kann. In dieser Zeit lernte ich auch das großartige Projekt tanzbar_bremen kennen und die Welt des mixed-ability Dance.

Mit dem Wunsch selber auch als professionelle Künstlerin zu arbeiten, schloss ich eine Ausbildung in Pantomime und Physical Theatre an der Etage in Berlin ab und entdeckte eine Theaterform, in der Geschichten allein über Bilder in der Bewegung erzählt werden. Neben der Kunst der Pantomime wurde ich auch in unterschiedlichen Tanzrichtungen, Akrobatik und Schauspiel ausgebildet.

Zusammen mit einer Kollegin gründete ich das Pantomime-Duo Panthea Mime Theatre, mit dem wir eigene Theaterstücke inszenieren und performen. Pantomime und Tanz sind essentielle Teile meiner künstlerischen Arbeit. 2017 lernte ich meine Kolleginnen von IntoDance kennen und gründete mit ihnen den Verein IntoDance, in dem ich weiter Erfahrungen teilen, Suchen und Erleben kann, wie Kunst in Gemeinschaft entstehen kann.

Refenzen

“IntoDance gefällt mir gut und hilft mir sehr. Zusammengefasst könnte ich sagen: Ihr stärkt die Konzentration, verbessert die Merkfähigkeit, trainiert das Gedächtnis und erhöht die Denk- und Bewegungsgeschwindigkeit. Einschränkungen werden unbedeutend und/oder verlieren ihren Schrecken.”

SabineIntoDance dancer

“Ich denke, die Freude, die die Tänzerinnen mitteilen, die das veranstalten, das ist ansteckend. Ich liebe den Tanz allgemein, und ich glaube, das Kreative, was da vermittelt wird, das hilft mir, mit den Einschränkungen durch die MS besser zurecht-zukommen. Alleine das Lachen miteinander, die Musik, das Aufnehmen der Bewegungen, das macht Spaß. Und die Abwechslung! Jedes Mal leitet jemand anderes den Workshop, und jedes Mal ist es dann ein anderer Fokus, es ist nie langweilig! Wer will, kann nachher noch miteinander Kaffee trinken gehen. Dann kann man sich allgemein übers Leben austauschen, und nicht nur über die Krankheit. Ich empfinde das als sehr bereichernd.“

JanaIntoDance dancer

“Ich bin hochbegeistert! Ich habe mich durchs Tanzen wieder mehr und früher an Dinge herangetraut, die sonst bei mir erst später drangekommen wären. Wir beginnen mit Bewegungen im Sitzen, und im Verlauf der Stunde kann man aufstehen, wenn man möchte und dazu in der Lage ist – das ist sehr motivierend. Ich habe dadurch mehr Selbstbewusstsein gewonnen.“

LorenzIntoDance dancer

Unser Trailer

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